Tipp Nr. 15 · Frontend & Design
Barrierefreiheit nie annehmen – immer prüfen
Generierter Code ist nicht automatisch zugänglich. Modelle liefern solide Strukturen, produzieren aber auch neue Fehler.
Problem Die generierte Oberfläche sieht gut aus, ist aber für Tastatur, Screenreader oder kontrastsensible Nutzer unbrauchbar.
So geht’s
- Verlange semantisches HTML, sinnvolle Alternativtexte, sichtbare Fokus-Ringe und ausreichende Kontraste schon im Prompt.
- Prüfe das Ergebnis mit einem automatischen Checker (z. B. axe oder Lighthouse) und zusätzlich von Hand per Tastatur – Tools finden nur einen Teil.
- Achte auf typische KI-Fehler wie mehrdeutige oder überflüssige ARIA-Attribute; wenig korrektes ARIA schlägt viel falsches.
Weitere Tipps
Frontend & DesignGib der KI dein Design-System als LeitplankeOhne Vorgaben entsteht generisches „KI-Standard“-Design. Tokens, Typografie und Komponenten in den Prompt – dann passt das Ergebnis zur Marke.Frontend & DesignBehandle generiertes UI als Entwurf, nicht als EndstandKI liefert schnell rund 70 % – Gerüst und Look. Die letzten 30 % (Randfälle, Integration, Wartbarkeit) bleiben deine Arbeit.Frontend & DesignBeschreibe Zustände, Breakpoints und Grenzfälle mitEin vager Prompt liefert den Idealfall im Desktop-Look. Sag, was bei wenig Platz, vielen Daten oder Fehlern passieren soll.