Apple stellt die dritte Generation seiner Foundation Models vor
Apple hat AFM 3 vorgestellt – die dritte Generation seiner hauseigenen Foundation Models. Auf dem Gerät laufen ein 3-Mrd.-Parameter-Modell (AFM 3 Core) und ein neues 20-Mrd.-Sparse-Modell (AFM 3 Core Advanced); in der Private Cloud Compute ergänzt ein Pro-Modell komplexes Reasoning und agentischen Tool-Use. Entwickler erhalten im Lauf des Sommers Zugriff über das Foundation-Models-Framework.
Auf dem Gerät stehen zwei Modelle bereit: AFM 3 Core mit 3 Mrd. Parametern (dichtes Modell) und das neue AFM 3 Core Advanced, ein Sparse-Modell mit 20 Mrd. Parametern, von denen pro Anfrage nur 1–4 Mrd. aktiv sind. Letzteres verarbeitet auch Bild und Audio.
In Apples Private Cloud Compute laufen serverseitige Modelle: AFM 3 Cloud (auf Tempo und Effizienz optimiert), ADM 3 Cloud für Bildgenerierung und -bearbeitung sowie AFM 3 Cloud Pro als leistungsfähigstes Modell für komplexes Reasoning und agentischen Tool-Use.
Für größere On-Device-Modelle nutzt Apple einen architektonischen Kniff: Das vollständige Modell liegt im Flash-Speicher (NAND), und nur die jeweils benötigten Experten werden in den Arbeitsspeicher geladen. So sollen auch 20-Mrd.-Modelle auf Endgeräten laufen.
Apple betont, für das Training keine privaten Nutzerdaten oder -interaktionen zu verwenden, sondern eine Mischung aus öffentlichen, lizenzierten und synthetischen Daten. Eine neu gestaltete Siri ist Teil der Ankündigung; das Foundation-Models-Framework für Entwickler soll im Lauf des Sommers aktualisiert werden.