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Verband: KI dominiert Chinas Kurzdramen, Live-Action die Abrufe

Die China Netcasting Services Association schätzt für das erste Quartal 2026 rund 128.000 neue chinesische Kurzdramen und bei mehr als 95 Prozent einen KI-Einsatz. Im Frühlingsfest-Fenster starteten Live-Action-Produktionen nur in einem Fünfzigstel der Fälle, erzielten laut China Youth Daily aber die 25-fache Abrufzahl der KI-Titel.

Die 128.000 und der Anteil von über 95 Prozent stammen aus einer Verbandsschätzung, die China Internet Watch und MIA weitergeben. MIA spricht von Produktionen mit Unterstützung von KI-Modellen. China Internet Watch verwendet dagegen den Begriff KI-generiert, löst aber nicht auf, ob damit vollständige Generierung oder nur ein unterstütztes Verfahren gemeint ist.

Der Vergleich aus dem Frühlingsfest-Fenster setzt Angebot und Nachfrage auseinander: Auf einen Live-Action-Start kamen ungefähr 50 KI-Starts, die Live-Action-Titel holten zusammen aber die 25-fache Abrufzahl. China Internet Watch schreibt diese Marktbeobachtung der China Youth Daily zu; eine plattformgenaue Messbeschreibung fehlt.

Bei den Rechten zeigen die zugänglichen Berichte ausgehandelte Lizenzen statt eines allgemeinen Boykotts. Wang Zuxian erlaubte die Nutzung ihres Bildes für eine bestimmte IP, Wu Qihua lizenzierte sein Aussehen und You Benchang Aussehen und Stimme für einzelne Produktionen.

Weitere Angaben der deutschsprachigen Rezeption zu erzwungenen Stimm- und Bildübertragungen, Produktionskosten und Beschäftigten sind nur als Referierung Dritter dokumentiert. Die Primärberichterstattung war nicht zugänglich. Auch Markt- und Nutzerzahlen ohne ausgewiesenen Zeitraum bleiben deshalb außen vor.