Cloudflare beschreibt drei Bausteine: einen Agenten-Arbeitsbereich mit Firmenkontext und isolierter Umgebung für Code, einen Sicherheits- und Governance-Rahmen für interne Daten und Dienste sowie veränderbare Anwendungen, die Beschäftigte bauen und teilen können. Im Repository heißen diese Anwendungen „gadgets“, die Zugriffsleitplanken „gatekeepers“.
Heise beschreibt zusätzlich eine browserbasierte Chat-Oberfläche und ein AI Gateway. Das Gateway kennt die Identität der anfragenden Person, leitet Anfragen an Modelle weiter und kann Ratenbegrenzungen sowie Token-Budgets anwenden. Die Arbeitsbereiche sind voneinander isoliert; der lokale Betrieb kann über Wranglers beziehungsweise die offene Workers-Laufzeit workerd erfolgen.
Cloudflare setzte die Plattform nach eigener Darstellung seit Mai intern ein und nutzte sie täglich mit Tausenden Menschen aus allen Bereichen. Der Code liegt in github.com/cloudflare/cloudflare-os; für den Online-Betrieb bietet Cloudflare ein Deployment im eigenen Konto an. Optional gibt es OAuth-Anbindungen etwa für GitHub, Google und Slack.
Messwerte zur behaupteten Token-Ersparnis oder zur Sicherheit des Gatekeeper-Modells nennt die Veröffentlichung nicht. Die interne Nutzungszahl ist eine Selbstauskunft. Wie weit sich die Plattform in konkreten Umgebungen ohne Cloudflare-Dienste einsetzen lässt, hängt vom gewählten Deployment ab; das Repository beschreibt einen vollständig auf workerd laufenden Betrieb.