Laut Modellkarte zählen die 5,6 Milliarden Parameter nur den Bildgenerator; als Text-Encoder kommt Qwen3-VL-4B-Instruct unter Apache-2.0-Lizenz hinzu. Es gibt eine Basisfassung für Feinabstimmung und LoRA-Training sowie eine destillierte Fassung mit 16 statt 50 Rechenschritten, die auch hinter der API von Black Forest Labs läuft. Wie das große Flux 3 Image soll Klein bis 4K ausgeben und Elemente per Begrenzungsrahmen platzieren.
Die Generator-Gewichte belegen laut Hersteller 11,2 Gigabyte in BF16 und 5,6 in FP8. Mit einer INT8-Fassung soll das Modell auf Nvidia-Grafikkarten ab 8 Gigabyte Speicher laufen; ein Bild mit einem Megapixel dauere auf einer RTX 5090 rund vier Sekunden. Für den mitgelieferten Referenzcode nennt die Modellkarte höhere Werte: 25 bis 31 Gigabyte Spitzenspeicher auf einer B200, ohne den optionalen Prompt-Umschreiber, der weitere rund 28 Gigabyte braucht.
In eigenen Vergleichen sieht Black Forest Labs Klein bei Bilderzeugung, Referenzbildern und Bearbeitung vor größeren offenen Modellen wie Qwen-Image 2.1 mit 7 und Krea 2 mit 12,9 Milliarden Parametern. Gegenüber dem Vorgänger Flux.2 Klein 9B gewinne es 91 Elo-Punkte bei der Bilderzeugung. In den Bestenlisten von Artificial Analysis stand Klein am Erscheinungstag noch nicht.
Die Flux Kommunity License erlaubt außerdem jede nicht-kommerzielle Nutzung. Kommerzielles Feinabstimmen oder Weitergeben deckt diese Ausnahme laut Modellkarte nicht. Ausgeschlossen sind unter anderem militärische Zwecke, Überwachung und das Training konkurrierender Bildmodelle mit den Ausgaben. Über die API kostet ein Bild in 1K-Auflösung ab 0,009 Dollar.