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Linux Foundation plant DNS-Identität für KI-Agenten

Die Linux Foundation will einen offenen Agent Name Service auf Basis des DNS starten. Die geplante Schicht soll Identität, Berechtigungen und Auffindbarkeit von KI-Agenten prüfen. Zum 23. Juni 2026 war das Vorhaben nur eine Absichtserklärung, kein fertiger Dienst.

Aussagen gegen die Quellen geprüft · 1. Juli 2026

Organisationen sollen Agenten über Domains veröffentlichen, die sie bereits kontrollieren. Ergänzend sind Decentralized Identifiers und Legal Entity Identifiers vorgesehen. So ließe sich prüfen, für wen ein Agent handelt und welche Berechtigungen er besitzt.

Unterstützer sind unter anderem GoDaddy, Cloudflare, Salesforce, Cisco, Infoblox und OWASP. Repositories und Möglichkeiten zur Mitarbeit sollen über die ANS-GitHub-Organisation entstehen.

Ob der Dienst genügend Teilnehmer gewinnt, wie Governance und Missbrauchsschutz funktionieren und ob die Identitäten im Betrieb verlässlich bleiben, ist noch offen.