Die neue Vereinbarung lässt Microsofts Lizenz auf OpenAIs geistiges Eigentum bis 2032 bestehen, macht sie aber nicht exklusiv. Sie ersetzt damit die bisherige Bindung „bis AGI erreicht ist“ durch ein festes Enddatum. OpenAI kann seine Modelle und Produkte nun auch über andere Clouds anbieten, sofern Azure weiterhin als erste Plattform bevorzugt wird.
Finanziell zahlt Microsoft OpenAI künftig keinen Umsatzanteil mehr. OpenAI zahlt weiterhin an Microsoft, allerdings nur bis 2030 und mit einer Obergrenze. Damit wird die Partnerschaft weniger exklusiv, ohne dass Azure seine bevorzugte Rolle verliert.
Die Änderung löst den Konflikt mit Amazons im Februar angekündigtem Deal: AWS soll OpenAIs Enterprise-Plattform Frontier exklusiv vertreiben und bis zu 50 Milliarden Dollar investieren. Die Öffnung und die Investitionszusage sind getrennte Vertragsbestandteile; der Deal wurde zum Berichtszeitpunkt als angekündigt beschrieben.