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Microsoft und OpenAI lösen die Exklusivität – OpenAI öffnet sich für AWS

Microsoft und OpenAI haben ihre Partnerschaft neu gefasst: Microsofts bislang exklusive Lizenz auf OpenAIs geistiges Eigentum wird nicht-exklusiv und ist nun bis 2032 befristet (statt der vagen Klausel „bis AGI erreicht ist“). Microsoft zahlt OpenAI keinen Umsatzanteil mehr, OpenAI zahlt weiter an Microsoft bis 2030 (jetzt gedeckelt). OpenAI darf seine Produkte über jeden Cloud-Anbieter ausliefern – Azure bleibt bevorzugte Erst-Plattform. Damit ist die Spannung mit dem im Februar 2026 angekündigten Amazon-Deal (bis zu 50 Mrd. $ Investment, AWS als exklusiver Cloud-Vertrieb für OpenAIs Enterprise-Plattform „Frontier“) aufgelöst.

Microsoft und OpenAI haben am 27. April 2026 eine Neufassung ihrer Partnerschaft bekanntgegeben. Microsofts exklusive Rechte an OpenAIs geistigem Eigentum entfallen; Microsoft erhält stattdessen eine nicht-exklusive Lizenz auf OpenAIs Modelle und Produkte bis 2032. Die Partnerschaft trägt damit erstmals ein festes Enddatum statt der bisherigen Bindung „bis AGI erreicht ist“.

Finanziell zahlt Microsoft OpenAI künftig keinen Umsatzanteil mehr; OpenAI zahlt weiterhin an Microsoft – allerdings nur bis 2030 und nun gedeckelt. Operativ darf OpenAI seine Produkte jetzt über jeden Cloud-Anbieter an Kunden ausliefern; Azure bleibt aber bevorzugte Erst-Plattform („first on Azure“, sofern Microsoft die nötigen Fähigkeiten bereitstellen kann und will).

Die Öffnung löst den Konflikt um den im Februar 2026 angekündigten Amazon-Deal: AWS hatte sich – bei einer Investitionszusage von bis zu 50 Mrd. $ – exklusive Hosting-Rechte für OpenAIs Enterprise-Agentenplattform „Frontier“ sichern lassen, was mit der damals noch exklusiven Microsoft-Bindung kollidierte. Diese Reibung ist nun vertraglich aufgelöst.

Einordnung der Quelle: Der Umbau wurde auch im KI-Coding-YouTube referiert (Theo/t3.gg, Tier C, im Cache-Aufhol-Lauf erfasst); die Faktenlage stützt sich hier ausschließlich auf die offiziellen Mitteilungen von Microsoft und OpenAI sowie unabhängige Fachpresse, nicht auf das Video.