Die Daten stammen von einer Analyseplattform für Entwicklungsteams und umfassen Code-Aktivität auf GitHub, Jira-Tickets und Kalendereinträge. Die Autoren vergleichen Firmen nach dem Zeitpunkt ihrer KI-Einführung. Mit Agenten stiegen Codezeilen um 30, Commits um 20 und Pull Requests um 23 Prozent; einfache Coding-Assistenten wirkten deutlich schwächer. Der Anteil der Firmen mit Agenten stieg von nahezu null im Oktober 2024 auf über 95 Prozent im Januar 2026.
Die Ausgabe, gemessen an erledigten Jira-Aufgaben und Epics, wuchs dagegen nicht signifikant; einen Zuwachs von mehr als 12 Prozent schließen die Autoren aus. Stattdessen dauert die Prüfung eines Pull Requests im Schnitt 49 Prozent länger, der Anteil mit Änderungswünschen verdoppelt sich fast, die Kommentare je Pull Request nehmen um 35 Prozent zu. Der Anteil der Beschäftigten, die Reviews machen, steigt um 14 Prozent. Nur 23,3 Prozent der Review-Kommentare stammen von KI. Einen Stellenabbau finden die Autoren nicht.
Die Autoren nennen selbst Grenzen: Das Messfenster sei kurz, die Beschäftigung reagiere womöglich verzögert, und Folgen für konkurrierende Firmen erfasse das Design nicht. Der Datenlieferant hat das Papier nur auf vertrauliche Angaben geprüft, nicht inhaltlich; eine Fachbegutachtung fehlt. Die erste Fassung erschien im Januar 2026, die aktuelle am 4. August; Ars Technica griff sie am 9. Oktober auf.