Klaus Schmeh und George Lasry stellten im Februar 2017 22 deutsche ADFGVX-Funksprüche aus der Sammlung des US-Offiziers J. Rives Childs als offene Aufgabe ins Netz. Die Tagesschlüssel waren damals rekonstruiert worden, mehrere Sprüche blieben trotzdem unlesbar.
Unter dem Namen „prinz“ berichtete der Entwickler, GPT-6 Astra habe für einen 170 Zeichen langen Spruch das Schlüsselwort TRUPPENVERSCHIEBUNG geliefert. Der entschlüsselte Text meldet einen englischen Kreuzer in Sewastopol und ein alliiertes Geschwader für den 26.; die erste Tagesangabe enthält ein verstümmeltes Zeichen und wird als 24. gelesen. Die Logbücher der HMS Canterbury nennen den 24. November 1918 als Ankunftstag.
Am 20. September erschien unter MIT-Lizenz ein Repository, das nach eigener Darstellung alle bekannten Lösungen unabhängig nachrechnet. Es bewertet Entschlüsselungsversuche mit einer Häufigkeitsstatistik deutscher Vierbuchstabenfolgen und rekonstruiert das Chiffrierquadrat als Bedingungsproblem – für diesen Spruch ohne Widerspruch. Zwölf der 22 Funksprüche gelten dort als gelesen und geprüft, dazu kommen dokumentierte Fehlversuche.
Eine Unstimmigkeit bleibt, und prinz benennt sie selbst: TRUPPENVERSCHIEBUNG ist als Schlüssel erst ab dem 9. Dezember 1918 belegt, der Spruch stammt vom 27. November. Der Grund dafür ist unbekannt. Zur Tagesschlüssel-Liste der Arbeit von 2017 gehörte das Wort ebenfalls nicht.