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Anthropic veröffentlicht Claude Opus 5 – laut Anbieter nahe an Fable 5 zum halben Preis, gleicher Preis wie Opus 4.8

Anthropic hat am 24. Juli 2026 Claude Opus 5 (API-Kennung „claude-opus-5“) veröffentlicht – den Nachfolger von Opus 4.8, knapp zwei Monate nach dessen Start. Das Modell ist über claude.ai, Claude Code, Claude Cowork, die Claude-API sowie in den Abos Max (Standardmodell) und Pro verfügbar; der Preis bleibt mit 5 US-Dollar je Million Eingabe- und 25 US-Dollar je Million Ausgabe-Token identisch zu Opus 4.8. Anthropic positioniert Opus 5 als deutlich stärker beim Verifizieren und iterativen Nacharbeiten eigener Ergebnisse und beziffert die Fortschritte mit einer Reihe eigener Benchmark-Werte – etwa einer Verdopplung der Opus-4.8-Leistung auf dem hauseigenen Frontier-Bench v0.1 und einer Punktzahl auf CursorBench 3.2, die bei maximalem Effort „innerhalb von 0,5 Prozent“ des Spitzenmodells Fable 5 liege, aber zum halben Preis.

Anthropic beschreibt Opus 5 als „greatly improved performance for the same cost“ gegenüber Opus 4.8: dieselbe Preisklasse (5 $/25 $ je Mio. Token), aber stärker im sorgfältigen Verifizieren und im Revidieren eigener Ansätze. Ein optionaler „Fast mode“ liefert nach Anbieterangabe etwa 2,5-fache Geschwindigkeit zum doppelten Basispreis. Verfügbar ist das Modell über claude.ai, Claude Code, Claude Cowork und die Claude-API sowie als Standardmodell im Max-Abo und in Pro. Anders als Fable 5 unterliegt der allgemeine Zugang zu Opus 5 keiner 30-Tage-Datenaufbewahrungspflicht.

Die selbstberichteten Kennzahlen: Auf dem hauseigenen Frontier-Bench v0.1 übertreffe Opus 5 alle Modelle und verdopple den Opus-4.8-Wert; auf ARC-AGI 3 liege die Punktzahl „dreimal so hoch“ wie beim nächstbesten Modell; auf Zapiers AutomationBench erreiche es 100 Prozent (rund 1,5-fache Trefferquote gegenüber Konkurrenten); auf OSWorld 2.0 schlage es jedes andere Modell auf jedem Kostenniveau. Gegen Fable 5 liege Opus 5 auf CursorBench 3.2 bei maximalem Effort „innerhalb von 0,5 Prozent“ von dessen Höchstwert, aber zum halben Preis, und übertreffe es auf OSWorld 2.0 „zu gut einem Drittel der Kosten“. In Fachdomänen nennt Anthropic 10,2 Prozentpunkte mehr als Opus 4.8 in organischer Chemie und 7,7 Prozentpunkte mehr bei Protein-Aufgaben.

Sicherheit und Verhalten: Opus 5 erreicht laut Anthropic im Verhaltens-Audit den Wert 2,3 – die geringste Fehlausrichtung der jüngeren Modelle – und ist stärker ausgerichtet als Sonnet 5. Die Cyber-Classifier greifen nach Anbieterangabe rund 85 Prozent seltener ein als bei Fable 5; bei der Ausnutzung von Schwachstellen (Exploit-Entwicklung) bleibt Opus 5 aber deutlich hinter Mythos 5. Neu ist die Beta-Funktion „Automatic Fallbacks“: von den Sicherheits-Classifiern geflaggte Anfragen werden automatisch an ein anderes Modell umgeleitet, statt hart abgelehnt zu werden; laut TechCrunch verhindert das Modell etwa das Scannen von Software-Binärdateien nach Schwachstellen, erlaubt aber die Suche im Quellcode. Ebenfalls als Beta kommen Werkzeug-Änderungen mitten im Gespräch, ohne den Prompt-Cache zu invalidieren.