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Apple wirft OpenAI Diebstahl von Hardware-Geschäftsgeheimnissen vor

Apple verklagte am 10. Juli 2026 OpenAI, dessen Hardware-Tochter io Products und zwei frühere Apple-Mitarbeiter. In der Klageschrift geht es um den Vorwurf, Tang Tan und Chang Liu hätten Geschäftsgeheimnisse und Vertragsauflagen verletzt, um OpenAIs geplante Hardware aufzubauen. OpenAI weist die Vorwürfe zurück; ein Gericht hat sie nicht bewertet.

Aussagen gegen die Quellen geprüft · 11. Juli 2026

Tang Tan leitete bei Apple unter anderem das Produktdesign von iPhone und Apple Watch und arbeitet nun als OpenAIs Chief Hardware Officer. Der Elektroingenieur Chang Liu wechselte 2026 zu OpenAI. Apple behauptet, Tan habe Bewerber zu vertraulichen „Show-and-tell“-Informationen angeleitet und Lieferantendaten an ein privates Konto weitergeleitet; Liu habe ein Apple-Notebook behalten und technische Dokumente heruntergeladen.

Apple verlangt Schadenersatz, Unterlassung und ein Nutzungsverbot für die betroffenen Geheimnisse. Eine konkrete Schadenssumme nennt die Berichterstattung nicht. OpenAI-Sprecher Drew Pusateri erklärte, das Unternehmen habe kein Interesse an fremden Geschäftsgeheimnissen und prüfe die Klageschrift.

Nach einem Bericht vom 17. Juli forderte Apple außerdem rund 40 ehemalige Beschäftigte bei OpenAI zur Aufbewahrung möglicher Beweismittel auf. Die Zahl von etwa 400 früheren Apple-Mitarbeitern bei OpenAI und die Vermutung, die bekannten Vorwürfe seien nur ein Teil des Problems, stammen aus der Berichterstattung. Beides ist kein Schuldnachweis.

Aktualisiert am 18. Juli 2026.