AVO löste laut Nvidia alle 183 Level der 25 öffentlichen Umgebungen. RHAE bewertet dabei nicht nur gelöste Aufgaben, sondern auch die Zahl der benötigten Aktionen im Verhältnis zu einer menschlichen Referenz. Die 6.624 Aktionen liegen unter den 7.542, die das MIT-Gerüst VISTA mit demselben Modell meldete.
Claude Opus 5 ist der gemeinsame Kern, nicht das gesamte System. In der von der ARC Prize Foundation verifizierten Modellmessung steht es seit dem 24. Juli bei 30,16 Prozent. Die 100 Punkte von AVO und VISTA stammen dagegen aus Gerüsten, die den Modellzugriff und die Interaktion mit den Umgebungen organisieren.
Nvidia bezieht die Angabe ausdrücklich nur auf das öffentliche Set. Das semi-private und das private Wettbewerbsset wurden nicht getestet. AVO und VISTA stehen nicht in der Community-Bestenliste; ARC Prize prüft Einreichungen dort standardmäßig nicht. Kosten und Rechenaufwand des ARC-Laufs nennt Nvidia nicht.
Damit ist die volle Punktzahl ein Bericht der Gerüstautoren, keine unabhängige Bestätigung. Ob die Systeme auf unbekannten Umgebungen ähnlich arbeiten, bleibt offen. Der zugrunde liegende Nvidia-Beitrag enthält daneben Ergebnisse einer GPU-Kernelsuche; diese Zahlen gehören nicht zum ARC-AGI-3-Test.