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75 Prozent der US-Wähler lehnen ein Rechenzentrum nebenan ab

Eine von Embold Research erhobene Heatmap-Pro-Umfrage unter 2.045 registrierten US-Wählerinnen und -Wählern findet im August 2026 75 Prozent Ablehnung gegen ein Rechenzentrum in der eigenen Nachbarschaft; mehr als sechs von zehn lehnen entschieden ab. Die Frage wird seit September 2025 gestellt, als Zustimmung und Ablehnung noch nahezu gleichauf lagen.

Die Erhebung lief vom 8. bis 13. August per Text-to-Web in allen 50 Bundesstaaten und Washington, D.C. Die Fehlermarge beträgt laut Methodenangabe 2,3 Prozentpunkte. Heatmap berichtet, dass mehr als sechs von zehn Befragten ein solches Projekt entschieden ablehnen.

Die Zeitreihe stammt aus derselben Umfrage: Im September 2025 standen 43 Prozent Zustimmung 42 Prozent Ablehnung und 15 Prozent Unentschiedenen gegenüber. Im Februar 2026 lag die Ablehnung bei 51 Prozent, in der Mai-Welle bei 71 Prozent, davon 55 Prozent entschieden, gegenüber 21 Prozent Zustimmung.

In der August-Welle fällt die Ablehnung in allen politischen Gruppen deutlich größer aus als die Zustimmung. Common Dreams gibt die 61 Prozent entschiedene Ablehnung ebenfalls wieder. Die Reihe misst Haltung zu einem Rechenzentrum am eigenen Wohnort, keine grundsätzliche Zustimmung oder Ablehnung von KI; Gründe für den Umschwung nennt sie nicht.

Heatmap berichtet selbst über Konflikte um Rechenzentren und verkauft mit Heatmap Pro Umfragedaten. Die Methodik ist offengelegt und die Zeitreihe intern konsistent, aber die Zahlen stammen von einem interessierten Auftraggeber.