Das gemeinsame Advisory AA26-231A beschreibt KI als Beschleuniger der Angriffsentwicklung. Die Technologie verkürzt laut Behörden den Weg von bekannten Schwachstellen zu lauffähigen Exploit-Skripten und senkt damit die nötige technische Erfahrung. Neue Schwachstellen oder eine bestimmte Schadsoftware werden in der Meldung nicht behauptet.
Gesucht werden exponierte oder schlecht abgesicherte S7-Steuerungen, etwa mit veralteter Software oder Standardpasswörtern. Die Werkzeuge seien als legitime Überwachungsprogramme getarnt. Konkrete Opferzahlen und ein Beobachtungszeitraum werden in der vorliegenden Quellenlage nicht genannt.
Das Advisory schreibt die Aktivität keinem Staat und keiner benannten Gruppe zu. Ein Iran-Bezug stammt aus einer anderen früheren Zuschreibung und gehört nicht zu diesem Befund. Die Behörden empfehlen unter anderem Bestandsaufnahme, Sicherheitsupdates, keinen direkten Internetzugang, stärkere Zugangskontrollen und die Überwachung ungewöhnlicher Zugriffe.