Der Optionsschein läuft bis zum 18. August 2033. 1.360.867 Aktien werden im ersten Vertragsjahr zeitabhängig in Quartalsraten frei; der größere Rest verteilt sich auf 240 gleich große Tranchen. Je eine Tranche wird bei 500 Millionen Dollar Umsatz mit Custom Products fällig.
Die daraus errechneten 120 Milliarden Dollar sind keine Bestellung und keine Abnahmegarantie. Sie bezeichnen die Umsatzschwelle, bei der Google den Optionsschein vollständig ausüben könnte. Bei voller Ausübung entspräche er rund 12,2 Milliarden Dollar und könnte Google zum fünftgrößten Marvell-Aktionär machen.
Marvell soll kundenspezifische KI-Beschleuniger, Speicher- und Netzwerkschnittstellen sowie weitere Halbleiter für Googles TPU-Ökosystem liefern. Der Vertrag koppelt damit Googles künftige Bestellungen an eine mögliche Beteiligung am Zulieferer.