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Codeberg untersagt KI-Training auf seinen Daten und will KI-Massenprojekte ausschließen

Die Mitgliederversammlung des gemeinnützigen Codeberg e. V. hat zwei Beschlüsse zur KI gefasst (Ankündigung vom 23. Juli 2026): Auf Codeberg gehostete Projekte und Nutzerdaten dürfen nicht zum Training großer Sprachmodelle verwendet werden, und die Nutzungsbedingungen sollen so geändert werden, dass „weitgehend automatisch von KI-Agenten erstellte“ Repositories bzw. Projekte mit unverhältnismäßig hohem Ressourcenverbrauch ausgeschlossen werden können. Der zweite Antrag wurde mit 358 Ja- zu 144 Nein-Stimmen bei 14 Enthaltungen angenommen. Begründet wird das mit Infrastruktur- und Energiekosten und der Belastung kleinerer Betreiber.

Laut heise online und dem Codeberg-Blog („Protecting our FLOSS commons from LLMs“, 23. Juli 2026) hat die Mitgliederversammlung des Codeberg e. V. zwei Anträge zur KI beschlossen. Der erste hält fest, dass Codeberg die auf der Plattform gehosteten Daten nicht für das Training großer Sprachmodelle verwenden wird und eine solche Nutzung untersagt.

Der zweite Antrag – angenommen mit 358 Ja-Stimmen zu 144 Nein-Stimmen bei 14 Enthaltungen – kündigt eine Änderung der Nutzungsbedingungen an, um Repositories auszuschließen, die „weitgehend automatisch von KI-Agenten erstellt“ werden oder unverhältnismäßig viele Ressourcen verbrauchen. Als Beispiele nennt Codeberg von KI-Agenten autonom erzeugte Inhalte, stark LLM-abhängige Entwicklung sowie Projekte mit unverhältnismäßig hohem Speicher- oder CI-Verbrauch. Begründet werden die Beschlüsse mit Infrastruktur-Anforderungen, Energieverbrauch und der Belastung kleinerer Betreiber durch teurere Hardware.

Zur Umsetzung stellt Codeberg klar, man werde weder „automatische Suchen nach KI-generiertem Code“ durchführen noch bestehende Repositories kurzfristig massenhaft löschen. Projekte mit aktiver Community, gewachsener Entwicklungshistorie und geringem Ressourcenverbrauch dürften von den Einschränkungen unberührt bleiben.