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EU-Bericht: Deutschland nutzt KI vor allem zur Optimierung

Der EU-Bericht zur Digitalen Dekade von Mitte Juni 2026 sieht deutsche Unternehmen bei der KI-Integration mit knapp 26 Prozent über dem EU-Schnitt von rund 20 Prozent. Die Nutzung dient bislang vor allem der Prozessoptimierung. Fachkräftemangel, Glasfaser, Verwaltung und eID bremsen den Ausbau.

Aussagen gegen die Quellen geprüft · 9. Juli 2026

Die EU-Kommission misst mit dem Bericht den Fortschritt auf dem Weg zu den Digitalzielen 2030. In Deutschland setzen Unternehmen KI häufiger ein als im europäischen Durchschnitt, entwickeln damit aber laut Bericht noch selten neue Produkte.

Bei der Infrastruktur nennt der Deutschlandbericht Defizite beim Glasfaserausbau, bei digitaler Verwaltung und bei der Nutzung der elektronischen Identität. Neue KI-Produktionsanlagen und die Anbindung an den Exascale-Rechner Jupiter bilden dazu einen Gegenpol.

EU-weit machten IT-Spezialisten 2025 nur etwa fünf Prozent der Beschäftigten aus; das Ziel für 2030 liegt ungefähr doppelt so hoch. Der Bericht beschreibt den Mangel an Fachkräften als eine zentrale Grenze für die wirtschaftliche Nutzung digitaler Kapazitäten.