Die Modelle arbeiteten mit einem etwa 5.400 Nukleotide langen, für Menschen ungefährlichen Bakterienvirus. In der genaueren Aufschlüsselung wurden 302 Kandidaten entworfen, 285 synthetisiert und getestet; ein erzeugter Phage nutzte ein evolutionär weit entferntes DNA-Verpackungsprotein.
Die Autoren nennen als mögliche Anwendung Phagentherapien gegen resistente Bakterien und benennen zugleich Biosicherheits- und Missbrauchsfragen. Sie beschränkten die Versuche auf Phagen und setzten rechnerische sowie experimentelle Filter ein. Verfahren zum sicheren Erkennen neuartiger problematischer Sequenzen fehlen weiterhin.