Was das Format festlegt: Ein Plugin ist ein Verzeichnis mit einem Manifest `plugin.json` an der Wurzel, einem festen Fundort `skills/` (jedes direkte Unterverzeichnis mit einer Datei namens exakt `SKILL.md` gilt als Skill), einer `mcp.json` für MCP-Server sowie optionalen client-spezifischen Verzeichnissen in Reverse-DNS-Schreibweise als Ausweichluke. Das Manifest ist bewusst minimal: Pflicht sind nur zwei Felder. `$schema` MUSS für Version 1.0.0 den kanonischen Bezeichner `https://agent-plugins.org/schemas/1.0.0/plugin.schema.json` tragen; `name` ist auf 1 bis 64 Zeichen aus Kleinbuchstaben, Ziffern, Bindestrichen und Punkten begrenzt.
Wer dahintersteht: Vercel hat den Entwurf initiiert und ihn nach eigener Darstellung gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern von Amazon Web Services, Anysphere, GitHub, Microsoft, OpenAI und Vercel verfeinert. Das Technical Steering Committee besteht aus Core Maintainern von AWS, Cursor, Microsoft, OpenAI und Vercel; Google beschreibt im eigenen Entwickler-Blog den Beitritt als neuer Core Maintainer. Die Governance ist von der Formatspezifikation getrennt und in einem Technical Charter auf GitHub geregelt.
Reichweite und Grenzen: Als Clients, die Agent Plugins laden können, nennt die Ankündigung ChatGPT, Codex, Cursor, GitHub Copilot, Kiro und VS Code. Version 1 deckt ausdrücklich nur zwei Komponentenarten ab – Agent Skills und MCP-Server. Die Spezifikation auf agent-plugins.org führt sich selbst als „Working Draft“; wir haben die Client-Liste nicht einzeln nachgeprüft und führen sie als Angabe der beteiligten Anbieter.