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FAA startet KI-Planungshilfe für den Luftraum über Washington

Die US-Luftfahrtbehörde FAA nimmt im Großraum Washington die Software SMART in Betrieb; Fachmedien berichten von einem Start frühestens am Montag, dem 21. September 2026. Sie sagt Verkehrsströme und Konflikte vor dem Abflug voraus; entscheiden sollen weiter die Fluglotsen. Den Auftrag über 875 Millionen Dollar erhielt Air Space Intelligence im Juni.

Den Zuschlag verkündete Air Space Intelligence am 22. Juni 2026: 875 Millionen Dollar über zwölf Jahre für zwei Systeme. Das eine, Flow Management Data & Services, ersetzt das alternde Traffic Flow Management System der Behörde; das andere ist SMART, kurz für Strategic Management of Airspace, Routes and Trajectories. Ausgeliefert werden soll über zwölf bis 24 Monate.

SMART liegt laut FAA als Cloud-Plattform über den bestehenden Systemen. Es wertet Flugpläne, Wetter, Flughafenkapazität, Luftraumzustand und betriebliche Einschränkungen aus, sagt daraus Verkehrsströme voraus und benennt mögliche Konflikte, bevor die Flugzeuge starten. Fluglotsen und Fluggesellschaften sollen dasselbe Lagebild sehen, das über den Tag fortgeschrieben wird.

In derselben Unterlage steht die Aufgabenteilung: Für die sichere Staffelung der Flugzeuge bleiben die Lotsen zuständig, das System soll ihnen dabei helfen. Als Beginn des ersten Betriebs nennt die Behörde den Herbst 2026.

Den Termin hat die FAA nicht selbst verkündet. TechCrunch beruft sich auf einen Bericht des Wall Street Journal, wonach der Start bevorsteht; das Fachportal Simple Flying nannte am 19. September einen Start „frühestens Montag“, verweist dafür auf den Independent und hält fest, dass Menschen zuständig bleiben. Aus der Branche gibt es Vorbehalte, wie das System die begehrten Zeitfenster in Spitzenzeiten verteilt.