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Studie: KI verbessert Hausaufgaben, verschlechtert Prüfungen

Ein noch nicht peer-reviewtes CEPR-Diskussionspapier wertet 30 Monate Daten von 26.811 chinesischen Schülerinnen und Schülern aus. Nach dem KI-Einstieg stiegen Hausaufgabennoten um rund 18 Prozent bei 30 Prozent weniger Bearbeitungszeit. In monatlichen Klausuren sanken die Leistungen um 20 Prozent, in Aufnahmeprüfungen um 18 bis 24 Prozent.

Aussagen gegen die Quellen geprüft · 9. Juli 2026

David Strömberg, Victor Lei und Yanhui Wu verknüpften Hausaufgaben, Bearbeitungszeiten, Klausuren und Aufnahmeprüfungen aus neun Fächern. Die selbstberichtete Nutzung generativer KI stieg im beobachteten Landkreis von nahezu null auf etwa 80 Prozent.

Sechs Monate nach dem Einstieg lagen Hausaufgabennoten höher, während Klausurergebnisse sanken. Die größten Einbußen zeigten sich laut Studie bei jüngeren und leistungsstarken Schülern; bei Aufnahmeprüfungen wurde der volle Effekt erst nach ungefähr zwei Jahren sichtbar.

Die Autoren nutzen ein Difference-in-Differences-Design: Sie vergleichen die Veränderung bei bereits umgestiegenen Schülern mit jener noch nicht umgestiegener Mitschüler. Das ist ein kausales Argument, aber kein randomisiertes Experiment. Die Leistungsdaten sind administrativ, die KI-Nutzung beruht auf Selbstauskunft; das Papier ist eine vorläufige Beobachtungsstudie.