Die neue Staffel kennt zwei Grenzen je Tarif: ein Minutenlimit für Lastspitzen und ein Stundenlimit für Dauerlast. Free-Konten bekommen 100 Anfragen je Minute und 5.000 je Stunde, Premium 1.250 und 15.000, Ultimate 2.000 und 25.000. Anfragen ohne Zugangsdaten sind auf 60 je Stunde und IP-Adresse begrenzt.
Bisher staffelte GitLab.com nicht nach Tarif, sondern nach Verkehrsart: 2.000 API-Anfragen je Minute für angemeldete Nutzer, 1.000 für übrige Web-Anfragen, 500 je Minute und IP-Adresse ohne Anmeldung. Stundenlimits nennt die Übersicht der heute geltenden Grenzen nicht. Die neuen Werte führt die Dokumentation bis zum Stichtag ausdrücklich als Vorschlag, der noch nicht gilt.
Als Grund nennt GitLab wachsende Nachfrage und den Anspruch, die Plattform für alle schnell zu halten; ausdrücklich zählt das Unternehmen die Automatisierungs- und Agenten-Lasten dazu, die seine Kunden derzeit bauen. Eine Schuldzuweisung an KI-Werkzeuge enthält der Beitrag nicht – betroffen seien schwere Automatisierung und ein kleiner Teil der Free-Arbeitslasten.
Vor der Umstellung schaltet GitLab zwei Testfenster, in denen die neuen Grenzen probeweise greifen: am 7. und am 14. Oktober 2026, jeweils von 15 bis 19 Uhr UTC. Wer dort in Fehler läuft, sieht vorab, was ihn ab dem Stichtag dauerhaft erwartet.