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Google Home lässt KI-Agenten anderer Anbieter Geräte steuern

Google bietet mit Home MCP eine Schnittstelle an, über die KI-Agenten anderer Anbieter wie Claude Cowork oder OpenClaw auf ein Google-Home-Zuhause zugreifen: Geräte auflisten, Zustände abfragen, schalten und den Verlauf auswerten. Sie nutzt das offene Model Context Protocol (MCP), startete Mitte September 2026 im Early Access und setzt das Abo Google Home Premium Advanced voraus.

Aussagen gegen die Quellen geprüft · 16. September 2026

Zum Verlauf gehören vergangene Zustandsänderungen und Ereignisprotokolle für einen gewählten Zeitraum. Laut Google-Produktmanager Taylor Lehman, den The Verge wiedergibt, soll ein Agent so etwa auswerten können, wie lange Lichter brannten, Ereignisse mehrerer Kameras zusammen betrachten oder über einen Google-Home-Lautsprecher eine Sprachnachricht schicken. Automatisierungen lassen sich über Home MCP noch nicht anlegen.

Für die Einrichtung sind ein Google-Cloud-Projekt, eine Zugangsfreigabe, die aktivierte Home API und selbst erzeugte OAuth-Zugangsdaten nötig. Laut The Verge ist Home MCP zum Start auf US-Kunden des Abos Premium Advanced beschränkt, das 20 Dollar im Monat oder 200 Dollar im Jahr kostet; freigeschaltet werde in den kommenden Wochen. Googles eigener Assistent Gemini for Home bleibt die Steuerung in der Home-App und auf Nest-Lautsprechern.

Google begrenzt nach eigenen Angaben die Zahl der Anfragen. Daten der Nest-Funktion, die vertraute Gesichter erkennt, erhält ein Agent nur nach einer gesonderten Zustimmung des Verwalters des Zuhauses. Zum Ausprobieren empfiehlt Google ein eigenes Test-Zuhause; der Zugriff lässt sich in der Home-App oder im Google-Konto jederzeit widerrufen.