Kahn reichte die Klage beim Bundesgericht für den nördlichen Distrikt von Kalifornien ein. Angegriffen werden die seit April 2025 angebotenen Tarife Max 5x für 100 Dollar und Max 20x für 200 Dollar im Monat; die Namen erweckten nach seiner Darstellung einen falschen Eindruck über die nutzbare Menge.
Als Beispiel nennt die Klage eine fünfstündige Arbeitssitzung, die unter Max 20x ungefähr 15 Prozent des Wochenkontingents verbraucht habe. Kahn habe deshalb unterbrechen, Nutzung rationieren oder zusätzliche Kapazität kaufen müssen. E-Mails aus dem Juli 2025 mit Verbrauchsschätzungen sollen von den realen Limits abgewichen sein.
Kahn beantragt den Sammelklagestatus für Kundinnen und Kunden beider Max-Tarife. Die Angaben sind Vorwürfe aus einer einzelnen Klage und keine gerichtliche Feststellung über die Tarifberechnung.
Die Klage steht nicht mehr allein. Beim selben Gericht läuft seit dem 24. Juli 2026 das Verfahren In Re Claude Service Degradation Litigation des Nutzers Isabelo Pascual, seit dem 28. Juli eine weitere Klage von Moneal Patel und Lauren Morgan. Nach den Gerichtsakten wurden die Verfahren miteinander verbunden: Im Kahn-Verfahren sind inzwischen alle vier Klägernamen eingetragen.
Aus der Klageschrift rechnet heise das beanstandete Missverhältnis vor: Pro-Nutzer könnten mit 40 bis 80 Stunden Sonnet 4 je Woche rechnen, Max-5x-Nutzer mit 140 bis 280 Stunden — faktisch das 3,5-Fache statt des Fünffachen, bei Max 20x das Sechsfache statt des Zwanzigfachen. Die Kläger fordern Schadensersatz, ohne eine Summe zu nennen; als Termin der ersten Zusammenkunft nennt heise den 18. September 2026.
Aktualisiert am 9. September 2026.