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Meta gibt Muse Spark Open mit offenen Gewichten frei

Meta hat am 15. Oktober 2026 die Gewichte von Muse Spark Open veröffentlicht, einem Mixture-of-Experts-Modell mit 816 Milliarden Parametern, von denen je Token rund 42 Milliarden rechnen. Es verarbeitet Text, Bild, Audio und Video, fasst eine Million Token Kontext und ist auf Coding- und Agentenaufgaben trainiert.

Aussagen gegen die Quellen geprüft · 16. Oktober 2026

Laut Modellkarte wählt ein Router je Token 8 von 256 Experten aus; im Speicher liegen müssen trotzdem alle. Die Gewichte gibt es in voller BF16-Genauigkeit mit rund 1,5 Terabyte und im 4-Bit-Format NVFP4 für Nvidias Blackwell-Chips. Als Mindestbedarf nennt Meta 700 GB Grafikspeicher für NVFP4 und 2 TB für BF16. Das Nachdenken vor der Antwort lässt sich nicht abschalten, nur in vier Stufen von low bis xhigh dosieren.

Gemeinsam mit Apple hat Meta das Modell auf das Framework MLX abgestimmt: Zwei Mac Studios mit M5 Ultra und je bis zu 512 GB gemeinsamem Speicher sollen es vollständig halten. Hugging Face testete stärker komprimierte 2- und 3-Bit-Fassungen auf einem einzelnen Mac Studio mit M3 Ultra und 512 GB und kam auf rund 18 bis 21 Token pro Sekunde. Per API bieten es zum Start unter anderem Together AI, Fireworks, Groq und OpenRouter an.

Artificial Analysis misst in der höchsten Denkstufe 38,9 Punkte im Intelligence Index (Fassung 4.3.2). Nemotron 3 Ultra kommt dort auf 22,9 Punkte. Vorn liegen die offenen Modelle MiMo-V2.6-Pro von Xiaomi mit 46,3, GLM-5.3 von Z.ai mit 44,8 und Kimi K3 mit 43,6 Punkten, ebenso Metas geschlossenes Muse Spark 1.3 mit bis zu 48,1. Je Index-Aufgabe setzt AA 0,84 Dollar an. Metas eigene Vergleichstabelle ist anbieter-selbstberichtet.

Die Muse Model License erlaubt Nutzung, Veränderung, Destillation und Weitergabe, verlangt aber den sichtbaren Hinweis „Built with Muse Spark Open“ in jedem Produkt. Wer das Modell oder Ableitungen als Dienst über eine Schnittstelle anbietet und mit verbundenen Unternehmen mehr als 20 Millionen Dollar Umsatz in zwölf Monaten erzielt, muss einen gesonderten Vertrag mit Meta schließen. Interne Nutzung und eigene Produkte sind davon ausgenommen. Die Nutzungsrichtlinie schließt unter anderem militärische Anwendungen aus.

Die offene Fassung hat Meta zusätzlich gegen Missbrauch nachtrainiert, weil sie ohne die Schutzschichten eines Dienstes läuft. Im eigenen Cyber-Test lehnte sie laut Modellkarte 99,2 Prozent der Jailbreak-Versuche ab. Einen vollständigen Evaluationsbericht hat Meta angekündigt, aber noch nicht veröffentlicht.