Muse Wonder kostet über die API 4 US-Dollar je Million Eingabe-Token, 0,20 Dollar für zwischengespeicherte Eingaben und 20 Dollar je Million Ausgabe-Token. Wonder Full gibt es nur in den Muse-Code-Tarifen für 50 und 200 Dollar im Monat. Trainiert wurden die Modelle laut Meta im Rechenzentrum Prometheus; Parameterzahlen nennt das Unternehmen nicht, einen ausführlichen Sicherheitsbericht kündigt es an.
In Metas eigener Vergleichstabelle liegt Wonder Full beim Coding-Benchmark SWE-Marathon mit 57,5 vor Claude Opus 5.5 mit 46,3 und bei DeepSWE 1.1 mit 79,0 vor 74,2. Bei Terminal-Bench, ProgramBench und dem Gesamtindex von Artificial Analysis führt nach denselben Zahlen dagegen Opus 5.5. Die Werte sind anbieter-selbstberichtet; die Modellkarte nennt die Läufe der Konkurrenzmodelle selbst „best-effort“ und den SWE-Marathon-Vergleich nicht unter einheitlichen Testbedingungen erhoben.
Muse Wonder ist seit dem 12. Oktober auch über OpenRouter erreichbar, zu denselben Preisen wie bei Meta. In Metas Assistenten Muse soll Wonder zuerst für zahlende Nutzer folgen; einen Termin nannte Meta nicht.
Nachtrag vom 13. Oktober 2026: Artificial Analysis hat beide Modelle in der höchsten Denkstufe gemessen. Im Intelligence Index (Fassung 4.3.2) erreicht Wonder Full 55,8 Punkte. Davor liegen nur Claude Opus 5.5 mit 57,6, Sonnet 5.5 in der Stufe max mit 56,0 und Opus 5.5 in der Stufe xhigh mit ebenfalls 56,0; GPT-6 Astra (52,7) und Gemini 4 Argon (52,6) liegen dahinter. Muse Wonder kommt auf 52,4 Punkte. Einen Coding- und einen Agentik-Index hat AA für beide noch nicht ausgewiesen.
Je Index-Aufgabe kostet Muse Wonder laut AA 4,52 Dollar, Metas Vorgänger Muse Spark 1.3 nach derselben Indexfassung 1,60 Dollar. Opus 5.5 hat dieselben Token-Preise, erreicht in der Stufe high 53,6 Punkte und kostet dabei 1,82 Dollar je Aufgabe. Muse Wonder verbraucht für sein Ergebnis also deutlich mehr Token. Für Wonder Full nennt AA keine Kosten, weil es keinen API-Preis gibt.
Aktualisiert am 13. Oktober 2026.