Die unabhängige Messung von Artificial Analysis (Index-Fassung 4.3) setzt M3.1 Flash mit 42,7 Punkten knapp vor GLM-5.3-Flash (41,8) und Gemini 3.8 Flash auf hoher Denkstufe (40,9). Höher liegen etwa DeepSeek V4.1 Flash 1017 (45,1) und Claude Haiku 5.5 (43,4). Eine Index-Aufgabe kostet mit M3.1 Flash 0,22 $, mit MiniMax-M3 waren es 0,51 $; günstiger und zugleich stärker sind laut derselben Messung nur drei Modelle, darunter MiMo-V2.6-Pro mit 46,3 Punkten für 0,13 $. Coding- und Agentic-Index liegen noch nicht vor.
MiniMax selbst gibt an, die Nutzungskosten bei Agentenaufgaben lägen 70 Prozent unter denen des Vorgängers; die Messung von Artificial Analysis ergibt je Aufgabe rund 57 Prozent weniger. Die übrigen Werte der Ankündigung sind anbieter-selbstberichtet, darunter 73,7 Prozent auf DeepSWE v1.1 und 61,7 Punkte auf OSWorld V2 für Computerbedienung. Beim Tempo nennt MiniMax im Median mehr als 170 Token pro Sekunde, Artificial Analysis misst rund 120.
Erhältlich ist das Modell über die MiniMax-API, das Abo M Plan und die Desktop-Anwendung MiniMax Code. Vercel bietet es über sein AI Gateway bis zum 22. Oktober kostenlos an und nennt ein Kontextfenster von einer Million Token. Vercel beschreibt das Modell bereits als open-weight; in MiniMax’ Ankündigung heißt es nur, die Gewichte würden später veröffentlicht. The Decoder nennt dafür den 23. Oktober.