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Netflix setzt generative KI in rund 300 Produktionen ein – „doppelt so schnell, halbe Kosten“

Co-CEO Ted Sarandos hat bei der Vorlage der Quartalszahlen am 16. Juli 2026 mitgeteilt, dass Netflix in diesem Jahr in rund 300 veröffentlichten oder in Produktion befindlichen Titeln generative KI eingesetzt hat – überwiegend in der Postproduktion, teils aber auch in Vorproduktion und Visual Effects. Als Vorzeigebeispiel nannte er die Doku-Serie „The American Experiment“ mit 17 Minuten KI-gestütztem Material, das nach seiner Darstellung „doppelt so schnell und zu halben Kosten“ entstanden sei. KI habe Aufnahmen ermöglicht – etwa erweiterte Massen- und historische Schlachtszenen –, die aus Budget- oder Zeitgründen sonst gekürzt worden wären.

Die Angaben stammen aus dem Quartalsbericht zum zweiten Geschäftsquartal 2026, den Netflix am 16. Juli 2026 vorlegte. Co-CEO Ted Sarandos bezifferte die Zahl der Titel, in denen in diesem Jahr generative KI zum Einsatz kam, auf rund 300 – veröffentlicht oder noch in Produktion, mit Schwerpunkt in der Postproduktion.

Als deutlichstes Beispiel führte Sarandos die Doku-Serie „The American Experiment“ an: Sie enthalte 17 Minuten KI-bearbeitetes Material, das „doppelt so schnell und zu halben Kosten“ gegenüber herkömmlichen Verfahren entstanden sei. KI habe es erlaubt, den Umfang der Serie zu erweitern – etwa Massen- und historische Schlachtszenen –, die andernfalls aus Kosten- oder Zeitgründen nicht gedreht worden wären.

Der Rahmen der Aussage gehört zur Meldung: Es ist Investoren-Kommunikation. Sarandos verband den KI-Einsatz ausdrücklich mit dem angestrebten „Revenue-Profit-Flywheel“ – eingesparte Produktionskosten sollen in mehr hochwertige Inhalte fließen. Eine unabhängige Prüfung der genannten KI-Kennzahlen ist nicht möglich; sie sind Eigenangabe des Unternehmens.