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Nvidia öffnet Gewichte und Daten hinter seinem IMO-Gold

Nvidia hat das Rezept hinter seinem Ergebnis bei der Internationalen Mathematik-Olympiade (IMO) offengelegt. Das Papier vom 9. September 2026 beschreibt zwei nachtrainierte Nemotron-3-Ultra-Checkpoints samt Trainingsdaten, Code, eingereichten Beweisen und Nemotron-IMO-Bench mit 200 neuen Aufgaben. Die offiziellen IMO-Prüfer bewerteten die Lösungen mit 30 von 42 Punkten, über der Goldschwelle von 29.

Die Pipeline arbeitet vollständig in natürlicher Sprache, ohne formalen Beweisassistenten, ohne Werkzeuge und ohne Internetzugang. Drei Nemotron-3-Ultra-Checkpoints treiben sie an: das allgemein verfügbare Modell und zwei Spezialisten aus überwachtem Feintuning und Reinforcement Learning. Sie erzeugen Beweisvorschläge, prüfen und verbessern sie in Schleifen; eine separate rechenintensive Stufe wählt am Ende die Einreichung aus.

Das Ergebnis selbst stammt vom Juli. Nvidia ließ das System dieselben Aufgaben im selben Zeitfenster bearbeiten wie die Teilnehmenden und meldete die Bewertung am 21. Juli 2026; laut Papier bewerteten die offiziellen IMO-Prüfer alle eingereichten Beweise. Neu ist jetzt die Offenlegung des Wegs dorthin.

Die Kostenrechnung steht im Papier. Je Aufgabe reichen die Werte von 11,7 GPU-Stunden für Aufgabe 1 bis 612,9 GPU-Stunden für Aufgabe 6, gemessen auf GB200-Karten. Mit den zum Einreichungsschluss noch laufenden Suchläufen kommt der gesamte Wettbewerbslauf auf etwa 4.800 GPU-Stunden und 2,31 Milliarden erzeugte Tokens.

Die Artefakte liegen auf Hugging Face: die Checkpoints Nemotron-3-Labs-Ultra-Math-SFT und -RL unter der Lizenz OpenMDW 1.1, aufgesetzt auf Nemotron 3 Ultra mit 550 Milliarden Parametern, dazu der Datensatz Nemotron-IMO-Bench unter CC BY 4.0. Beide Repositorien wurden am 2. September angelegt und am 11. September zuletzt geändert. Aufgabenauswahl und Messwerte stammen von den Autoren; unabhängig ist allein die Wettbewerbsbewertung.