Die Seite trägt die Änderung in zwei Abschnitten unterschiedlich. Im Abschnitt „Training Data“ steht weiterhin ohne Vorbehalt, Apple nutze private Daten und Nutzerinteraktionen nicht für das Training der Foundation-Modelle. Im Abschnitt „Responsible AI“ steht derselbe Satz mit der Ausnahme für ausdrücklich Zustimmende.
Heise beschreibt den Ablauf auf dem Gerät: Beim Einschalten der neuen Siri erscheint ein Dialog mit der Bitte, bei der Verbesserung zu helfen; ablehnen lässt sich das mit „Jetzt nicht“, überspringen nicht. Widerrufen geht später unter Einstellungen, Analyse & Verbesserungen. Ausgeliefert wird die Funktion laut dem Bericht mit iOS 27 am 14. September 2026.
Was die Einwilligung umfasst, steht in Apples Datenschutzseiten zu Siri und Diktierfunktion, Stand 11. Februar 2026: gespeichert werden Audiodaten, Transkripte und Angaben zur Anfrage, aufbewahrt bis zu zwei Jahre. Auf Audioaufnahmen greifen nur zur Vertraulichkeit verpflichtete Apple-Beschäftigte zu. Transkripte können Modelle für Siri, Suche, Sprachsteuerung, Übersetzen und Spracherkennung feinjustieren.
Die ergänzte Seite ist dieselbe, mit der Apple im Juni 2026 die dritte Generation seiner Foundation-Modelle vorstellte; damals stand die Zusage laut Heise ohne Vorbehalt. Einen Termin oder eine Datenmenge für das Training mit eingewilligten Daten nennt Apple nicht.