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Neue Klagen werfen OpenAI blockierten Tumbler-Ridge-Alarm vor

Am 2. September 2026 reichten Betroffene des Anschlags an der Tumbler Ridge Secondary School 30 weitere Klagen gegen OpenAI und Sam Altman ein. Die Schriftsätze behaupten, ein internes Ermittlungsteam habe die ChatGPT-Gespräche als glaubhafte Gewaltandrohung bewertet und eine Meldung an die kanadische Polizei empfohlen. OpenAI weist die Darstellung zurück.

Beim Anschlag in British Columbia am 10. Februar 2026 wurden an der Schule fünf Schülerinnen und Schüler sowie eine Lehrkraft getötet; zuvor starben die Mutter und der elfjährige Halbbruder der späteren Täterin. Die neuen Klagen stammen von Menschen, die sich im Schulgebäude aufhielten, darunter Schülerinnen, Schüler, Lehrkräfte und ein Schulleiter.

Die Kanzlei Edelson PC hatte im April bereits sieben Klagen eingereicht. Nun lautet der zusätzliche Vorwurf, OpenAI habe den Anschlag nicht nur fahrlässig nicht verhindert, sondern ihn unterstützt. Das ist eine Behauptung der Kläger und keine gerichtliche Feststellung.

Nach NPR und TechCrunch prüfte OpenAIs Intelligence-and-Investigations-Team im Juni markierte Gespräche, stufte sie als glaubhafte Gefahr für reale Menschen ein und empfahl eine Meldung an die Royal Canadian Mounted Police. Die Klagen behaupten, Verantwortliche der Öffentlichkeitsarbeit, darunter Chris Lehane, hätten diese Empfehlung überstimmt.

OpenAI bestreitet insbesondere eine Beteiligung Leh­anes an der ursprünglichen Entscheidung. Die Berichte nennen kein konkretes ChatGPT-Modell; die Klageschriften selbst wurden für diese Fassung nicht ausgewertet.