Alle Depeschen

DepescheWerkzeuge

OpenAI bündelt ChatGPT und Codex im Agenten ChatGPT Work

OpenAI stellte am 9. Juli 2026 ChatGPT Work zusammen mit der allgemeinen Freigabe von GPT-5.6 vor. Der Agent soll laut Anbieter über Dateien und Arbeits-Apps hinweg handeln, längere Aufgaben bearbeiten und fertige Dokumente liefern. Zum Start werden unter anderem Google Drive, Slack, Gmail, GitHub und Dropbox über ein gemeinsames Verzeichnis angebunden.

Aussagen gegen die Quellen geprüft · 10. Juli 2026

ChatGPT Work baut laut OpenAI auf der Codex-Technologie auf und wird von GPT-5.6 angetrieben. Der Anbieter beschreibt einen Agenten, der über mehrere Anwendungen arbeitet und auch Excel- oder Word-Dateien ausgeben kann. Die Leistungsversprechen stammen aus der Produktankündigung und sind unabhängig noch nicht gemessen.

Über das Unified Plugins Directory soll der Agent unter anderem Google Drive, SharePoint, Slack, Microsoft Teams, Gmail, Outlook, Salesforce, GitHub, Canva und Dropbox erreichen. Die Desktop-App war für alle Tarife vorgesehen; Web- und Mobilzugang sollten gestaffelt folgen. Die Abrechnung richtet sich laut OpenAI nach Umfang und Komplexität der Aufgabe.

Parallel ordnete OpenAI seine Oberflächen neu: Die Codex-App wird zur zentralen Desktop-Anwendung, die bisherige ChatGPT-App zu ChatGPT Classic. Der Browser ChatGPT Atlas sollte eingestellt und seine Funktionen in Erweiterung und Desktop-App verlagert werden. Diese Produktarchitektur ist der belastbare Kern; wie zuverlässig der Agent lange Aufgaben erledigt, bleibt anbieterberichtet.