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OpenAI bietet den USA fünf Prozent an – als Einlage in einen Staatsfonds

OpenAI-Chef Sam Altman hat laut Financial Times (2. Juli 2026) vorgeschlagen, rund fünf Prozent des Unternehmens in einen US-Staatsfonds einzubringen; alle führenden US-KI-Entwickler sollten je fünf Prozent beisteuern. Bei der jüngsten Bewertung von 852 Milliarden Dollar entspräche das über 40 Milliarden Dollar. Es ist ein Vorstoß in früher, „konzeptioneller“ Phase – weder OpenAI noch das Weiße Haus bestätigten Details.

Nach Bericht der Financial Times, gestützt auf zwei mit den Gesprächen vertraute Personen, schlägt Altman vor, etwa fünf Prozent von OpenAI in ein gemeinsames Vehikel nach dem Vorbild des Alaska Permanent Fund einzubringen; alle großen US-KI-Entwickler sollten jeweils fünf Prozent beitragen. Bei der zuletzt genannten Bewertung von 852 Milliarden Dollar wären allein OpenAIs Anteil über 40 Milliarden Dollar. Verhandelt haben soll Altman mit Präsident Trump, Handelsminister Howard Lutnick und Finanzminister Scott Bessent.

Altman begründet den Schritt damit, eine finanzielle Beteiligung der Öffentlichkeit sei der beste Weg, die Gewinne aus der KI-Entwicklung zu teilen. Die Idee ist nicht neu: Im April 2026 hatte OpenAI in einem Politik-Papier („Industrial Policy for the Intelligence Age“) bereits einen öffentlichen Wohlstandsfonds vorgeschlagen, der Erträge direkt an Bürgerinnen und Bürger ausschütten könnte. Die aktuellen Gespräche befinden sich laut FT seit über einem Jahr in einer konzeptionellen Phase.

Der Vorstoß bleibt deutlich hinter weitergehenden Forderungen zurück: Senator Bernie Sanders hatte im Juni 2026 den „American AI Sovereign Wealth Fund Act“ eingebracht, der eine einmalige Steuer von 50 Prozent auf KI-Unternehmensanteile zugunsten eines öffentlichen Fonds vorsieht; der Gesetzentwurf ist bislang nicht im Ausschuss vorangekommen. Ob und in welcher Form OpenAIs Angebot Realität wird, ist offen – eine formelle Bestätigung von Regierung oder Unternehmen steht aus.