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Südkorea baut sein KI-Förderprogramm zum Frontier-Projekt um

Südkoreas Wissenschaftsministerium hat am 2. Oktober 2026 angekündigt, sein nationales KI-Modellprogramm ab 2027 zu teilen: in ein Frontier-Projekt mit 4,7 Billionen Won Staatsbeteiligung, rund 3,5 Milliarden Dollar, und in eine Schiene für den Einsatz koreanischer Modelle in der Industrie. Das Parlament muss den Haushalt noch billigen.

Aussagen gegen die Quellen geprüft · 6. Oktober 2026

Das bisherige Programm, in Korea „Dokpamo“ genannt, ließ Teams aus Unternehmen und Forschung in Bewertungsrunden gegeneinander antreten. Laut Vizeminister Ryu Je-myung holte das Ministerium nach der Vorstellung von Anthropics Mythos Preview im April Stimmen aus Industrie und Fachwelt ein; Ergebnis sei der Konsens gewesen, mit der bisherigen Förderung nicht zu den modernsten Modellen aufschließen zu können. Investitionen im Umfang von 1.000 GPUs reichten dafür nicht, zitiert ihn der Korea Herald. Eingestellt werde das Programm nicht, die dritte Bewertungsrunde im Februar finde statt.

Für das Frontier-Projekt soll ein neuer Wettbewerb ausgeschrieben werden. Der Träger soll frühestens im Februar feststehen, die Entwicklung etwa im März 2027 beginnen. Laut der Zeitung Kukmin Ilbo sind von den 4,7 Billionen Won 3,9 Billionen für 10.000 Nvidia-GPUs der Generation Vera Rubin vorgesehen und 0,8 Billionen für Trainingsdaten. Bereits gekauft oder im Aufbau hat die Regierung laut Korea Herald rund 29.000 GPUs.

Der Betrag selbst ist nicht neu: Er stand schon im Haushaltsentwurf für 2027, über den die Zeitung Financial News am 8. September berichtete, als Kapitalbeteiligung aus einem Zukunftsfonds. Neu ist die Neuordnung des Programms. Eine schriftliche Mitteilung des Ministeriums liegt nicht vor; die Angaben stammen aus Berichten koreanischer Medien über ein Pressegespräch.