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Symantec fängt KI-Agenten, der offene Sprachmodelle für Angriffe kapert

Symantec hat im Sommer 2026 über einen Honeypot den vollständigen Befehlssatz eines bösartigen KI-Agenten erfasst. Er missbraucht ungeschützte Modellserver, KI-Gateways und MCP-Server, um selbstständig Systeme anzugreifen, Daten zu stehlen und Kryptominer zu installieren. Den Bericht veröffentlichte Symantec am 21. Oktober.

Aussagen gegen die Quellen geprüft · 22. Oktober 2026

Ein fünfstufiger Jailbreak tarnt das gekaperte Modell als Programmierassistenten, stellt Zugriffe auf Zugangsdaten als Routine dar und weist es an, eigene Sicherheitshinweise zu übergehen. Dazu kommen rund 74 Werkzeugdefinitionen, etwa für Angriffe auf Jupyter, Django, Laravel und Next.js. In einem „Skynet“-Modus sollte der Agent bis zu 100.000 Schritte ohne menschliche Freigabe ausführen: neue Ziele suchen, infizieren, Monero-Miner einrichten und Zugriffsprotokolle löschen.

Der Honeypot zählte mehr als 127.000 Anfragen von Zehntausenden Adressen, vor allem Suchen nach Modell-Endpunkten und Versuche mit gestohlenen API-Schlüsseln. Symantec rät, jeden Zugang zu authentifizieren, KI-Schlüssel wie hochwertige Zugangsdaten zu behandeln und ausgehende Verbindungen von KI-Servern zu beschränken.