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Sysdig meldet Ransomware-Angriff mit autonomem Agenten

Sysdig beschreibt in einem am 1. Juli 2026 veröffentlichten Forensikbericht die Operation JADEPUFFER als weitgehend von einem Sprachmodell gesteuert. Der Agent nutzte eine ungepatchte Langflow-Lücke und griff zusätzlich eine Nacos-Datenbank an. Sysdig zählt über 600 Payloads, 1.342 verschlüsselte Einträge und eine Reaktion auf einen Loginfehler binnen 31 Sekunden.

Aussagen gegen die Quellen geprüft · 9. Juli 2026

Nach Darstellung von Sysdig begann der Angriff mit Remote-Code-Ausführung über CVE-2025-3248 in Langflow; der Patch war seit April 2025 verfügbar. Für die Nacos-Konfiguration nutzten die Angreifer CVE-2021-29441 und bekannte Standard-Signaturschlüssel, bevor sie Zugangsdaten sammelten und Daten verschlüsselten.

Sysdig ordnet dem steuernden Modell mehr als 600 zweckgerichtete Payloads zu. In der Nacos-Datenbank seien 1.342 Einträge verschlüsselt worden; nach einem fehlgeschlagenen Login habe der Agent laut Bericht innerhalb von 31 Sekunden seinen Ansatz angepasst.

Der Bericht benennt weder das Modell noch liefert er eine unabhängige Reproduktion. „Weitgehend autonom“ ist Sysdigs Bewertung eines einzelnen Vorfalls, nicht eine allgemeine Messung. Beide ausgenutzten Schwachstellen waren zum beschriebenen Zeitpunkt seit Langem bekannt und gepatcht.

Aktualisiert am 7. Juli 2026.