Headroom kürzt, was ein Agent liest – Werkzeug-Ausgaben, Logdateien, RAG-Ausschnitte, Gesprächsverlauf –, bevor es ans Modell geht. Die Kompression läuft lokal und ist umkehrbar: Die Originale bleiben zwischengespeichert und lassen sich nachfordern. Das Projekt steht unter Apache 2.0 und hatte am 8. September 2026 laut GitHub-Schnittstelle 70.384 Sterne bei 5.415 Abspaltungen.
Weitergereicht wird dazu die Spanne 60 bis 95 Prozent. Die offline reproduzierbare Messtabelle der Ablage weist für vier Agenten-Szenarien niedrigere Werte aus: 21 Prozent bei einer Codesuche über 100 Treffer, 30 Prozent bei GitHub-Issue-Triage, 42 Prozent beim Erkunden einer Codebasis, 57 Prozent bei einer Fehlersuche im Betrieb. Die hohen Werte gelten laut Ablage für wiederholte JSON-Felder und Logzeilen; dichte Prosa komprimiere kaum. Die eigene Kurzbeschreibung der Ablage nennt für Coding-Agenten 20 Prozent.
Das zweite empfohlene Werkzeug, 9Router (MIT, 27.829 Sterne), komprimiert nicht, sondern verteilt: Es nimmt Anfragen von Claude Code, Codex oder Cursor entgegen und schaltet bei erschöpfter Quote weiter – erst bezahlte Abos, dann günstige API-Modelle, zuletzt kostenlose Angebote. Dazu kommt laut eigener Beschreibung eine Reihum-Schaltung zwischen mehreren Konten je Anbieter. Ein Teil der beworbenen Ersparnis ist damit keine technische Optimierung, sondern eine Frage der Anbieter-Bedingungen.
Kürzen kann 9Router auch, allerdings über ein drittes Projekt: RTK komprimiert Ausgaben von Befehlen wie git diff oder grep; 9Routers Beschreibung nennt dafür 20 bis 40 Prozent je Anfrage, RTKs eigene Kurzbeschreibung 60 bis 90 Prozent bei gängigen Entwicklerbefehlen. RTK ist mit 79.363 Sternen die größte der drei Ablagen und wird in der Empfehlung nicht genannt. Unabhängig nachgemessen hat keine dieser Zahlen jemand; alle stammen von den Projekten selbst.