Der Index wertet anonymisierte Routingdaten des Vercel AI Gateway bis Ende August 2026 aus; gezählt werden Eingabe-, Ausgabe-, Reasoning- und Cache-Tokens. Die Ausgaben schätzt Vercel anhand veröffentlichter Listenpreise, echte Rechnungen können abweichen. Es ist eine Betreiber-Selbstauskunft über den eigenen Verkehr, keine Markterhebung.
Beim Geld bleibt das Bild umgekehrt: Claude Opus 5 stand allein für 22,5 Prozent der Gateway-Ausgaben, Fable 5 fiel von 13,2 Prozent im Juli auf 4,9 Prozent. Anthropic habe seit Dezember jeden Monat mindestens 61 Cent jedes über das Gateway ausgegebenen Dollars auf sich vereint, schreibt Vercel, im August 64 Cent.
GPT-6 Astra startete am 3. September. In seinen ersten zwölf Tagen auf dem Gateway nahm das Modell 7,7 Prozent aller Ausgaben ein, gut das Doppelte der 3,7 Prozent von Fable 5.1 in dessen ersten zwölf Tagen, und wurde von doppelt so vielen Teams genutzt. Zwischen dem 4. und 16. September verarbeiteten Astra und Sol 27 Prozent der OpenAI-Tokens, verursachten aber 71 Prozent der OpenAI-Ausgaben.
Google verlor am deutlichsten: Der Anteil des Anbieters am Token-Volumen sank von 30 auf 5 Prozent, 22 der 25 verlorenen Prozentpunkte gehen laut Vercel auf Gemini 3 Flash zurück. Der durchschnittlich gezahlte Preis je Token fiel im August um 23,2 Prozent – der dritte Rückgang in Folge und der stärkste seit April.
Einen Vorbehalt nennt der Bericht selbst: Was als offenes Gewicht zählt, folgt der aktuellen Modellliste des Gateways und ist damit weiter gefasst als in früheren Ausgaben. Der Sprung vom Juni-Index mit 29 Prozent auf jetzt 56 Prozent ist deshalb nicht allein eine Nutzungsverschiebung; auch der April steht im neuen Bericht mit 13 statt der früher genannten 11 Prozent.