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AgentForger richtete per präpariertem Link einen Workspace-Agenten ein

Zenity Labs beschrieb am 23. Juli 2026 die Schwachstelle AgentForger in OpenAIs Workspace Agents. Ein präparierter Link konnte beim Klick einer angemeldeten Person einen autonomen Agenten mit deren Identität und freigegebenen Konnektoren anlegen. OpenAI nahm die Meldung am 5. Juni an und entfernte den auslösenden URL-Parameter am 8. Juni.

Der Agent-Builder übernahm template_name und initial_assistant_prompt aus der Adresszeile und sendete den Prompt ohne weitere Rückfrage. Der erzeugte Agent erbte unter anderem Outlook-, Gmail-, Slack-, Google-Drive-, SharePoint- und Teams-Zugriffe und konnte im Fünf-Minuten-Takt neue Aufträge abrufen.

Zenity ordnet den Vorgang als agentische Variante einer Cross-Site Request Forgery ein: Nicht nur eine einzelne Handlung, sondern ein dauerhafter Prozess wird unter dem Konto des Opfers eingerichtet. Der Fix besteht laut Analyse darin, den auslösenden URL-Parameter zu entfernen.