Bei der Technik liegt die Anweisung verschlüsselt auf einer präparierten Webseite; das Schlüsselmaterial steht daneben. Adversa zufolge sehen vorgeschaltete Schutzsysteme nur Chiffretext. Grok entschlüsselt die Anweisung in seiner Code-Sandbox und hängt die gesammelten Kontodaten an eine URL an, wenn es die Seite im Auftrag des Nutzers abruft.
Als abgeflossene Daten nennt Adversa den Namen, den ungefähren Aufenthaltsort, die Abostufe und sämtliche Prompts der Unterhaltung. Die Meldung an xAI erfolgte am 3. Juni 2026. Am 19. August konnte Adversa den Angriff nach eigener Darstellung noch reproduzieren; xAI bestätigte den Bericht, nannte aber keine Details oder Frist für eine Behebung.
Ein zweiter Test mit Google Gemini umging ebenfalls die Inhaltsfilter, war laut Adversa aber eine direkte Injektion statt eines browsing-basierten Grok-Pfads. Die Angaben stammen vom Finder und seiner Rezeption; eine eigene Reproduktion liegt nicht vor.