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AMD übernimmt MEXT für weniger DRAM in KI-Servern

AMD übernimmt das KI-Startup MEXT. Dessen Software verschiebt inaktive Daten vorausschauend aus teurem DRAM in günstigeren NAND-Flash und soll dadurch den benötigten Arbeitsspeicher in Servern verringern. Einen Kaufpreis nannte AMD nicht.

Aussagen gegen die Quellen geprüft · 9. Juli 2026

MEXT entwickelt eine Speicherverwaltung, die inaktive „kalte“ Daten erkennt und aus dem DRAM auf NAND-Flash auslagert. Eine Machine-Learning-Vorhersage soll die Daten zurückholen, bevor eine Anwendung sie wieder benötigt.

Nach Darstellung des Startups kann der effektiv verfügbare Speicher dadurch nahezu verdoppelt beziehungsweise der physisch nötige DRAM halbiert werden. AMD will die Technik in sein Data-Center-Geschäft einbringen; einen Kaufpreis nannte der Konzern nicht.

Die Effizienzangaben stammen vom Übernahmeziel und sind unabhängig nicht belegt. Der Zukauf adressiert jedoch einen konkreten Engpass: KI-Server brauchen neben Rechenleistung immer mehr Speicher, dessen Preis und Verfügbarkeit die Infrastrukturplanung mitbestimmen.