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AMD kauft MEXT: KI-gesteuertes DRAM-Tiering soll Speicherkosten senken

AMD übernimmt das KI-Startup MEXT, dessen Software „kalte“ Daten per Vorhersage zwischen DRAM und NAND-Flash verschiebt. Ziel ist es, den teuren DRAM-Bedarf in Servern zu senken – inzwischen der größte Kostenblock im Rechenzentrum.

MEXT entwickelt eine „prädiktive“ Speichertechnik: Die Software erkennt inaktive („kalte“) Daten und lagert sie aus dem DRAM auf günstigeren NAND-Flash aus, holt sie aber per Machine-Learning-Vorhersage rechtzeitig zurück, bevor die Anwendung sie braucht.

Laut Hersteller lässt sich so der effektiv verfügbare Speicher praktisch verdoppeln bzw. der physisch nötige DRAM halbieren. AMD will damit die steigenden Serverkosten dämpfen; DRAM ist durch KI- und HPC-Last zum größten Kostenfaktor im Rechenzentrum geworden. Einen Kaufpreis nannte AMD nicht.

Einordnung: Die Effizienzangaben stammen vom Übernahmeziel und sind unabhängig nicht belegt. Strategisch passt der Zukauf jedoch ins Bild: Nicht nur Rechenleistung, auch Speicher wird zum Engpass und Kostentreiber der KI-Infrastruktur.