Die Initiative „Data Center Watch“ (Teil der Analysefirma 10a Labs) zählt für Januar bis März 2026 mindestens 75 blockierte oder verzögerte Rechenzentrums-Projekte im Wert von rund 130 Mrd. $ – das stärkste Quartal seit Erhebungsbeginn 2023. Allein dieses Quartal erreichte etwa das gesamte Volumen des Jahres 2025.
Die Studie deutet einen strukturellen Wandel an, keinen Ausreißer: Bürgerinitiativen haben ein „Widerstands-Playbook“ verinnerlicht, die Zahl aktiver Gruppen stieg auf 833 in 49 US-Bundesstaaten, und in den ersten sechs Wochen 2026 wurden über 300 einschlägige Gesetzentwürfe eingebracht. Wesentliche Sorgen: steigende Strompreise sowie Energie- und Wasserverbrauch.
Einordnung: Die Zahlen stammen aus einer einzelnen Tracking-Initiative (mit Sektor-Interesse), wurden aber über etablierte Medien verbreitet und decken sich mit dem breiteren Trend wachsender Data-Center-Proteste. Für KI relevant, weil Rechenzentren das physische Fundament des Modell-Ausbaus sind.