Reuters beruft sich auf eine anonyme, mit dem Geschäft vertraute Person und stützt damit den zuerst vom Wall Street Journal gemeldeten Vertrag. Lambda soll Nvidia-Chips auf der Kapazität einsetzen. Der Kunde und die Laufzeit des Anthropic-Vertrags sind nicht öffentlich. Hut 8 nennt für den gesamten Campus langfristig 704 Megawatt vertraglich gebundene Kapazität, ordnet die Anthropic-Tranche aber nicht zu.
Nvidia tritt in der berichteten Struktur mehrfach auf: als Lieferant der Chips, als Investor in Lambda und laut WSJ als Halter des Mietvertrags über das Rechenzentrum. Anthropic würde die Rechenleistung damit über einen Cloudanbieter beziehen, während der Chiphersteller die Infrastrukturkapazität sichert. Diese Konstruktion ist aus Medienberichten abgeleitet, nicht aus einem veröffentlichten Vertrag.
Anthropic meldete in derselben Woche bereits einen weiteren großen, nicht bestätigten Cloudbedarf. Die eigenen Newsroom- und Lambda-Blog-Gegenproben enthielten keine Bestätigung der 35 Milliarden US-Dollar. Die Summe und die Zuordnung bleiben deshalb vorläufig.