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Ramp-Daten: Anthropic baut Enterprise-Vorsprung auf 41 % aus

Laut dem Ramp AI Index (Daten für Mai 2026) stieg Anthropics Anteil an den KI-Ausgaben von US-Unternehmen auf 41 % (+2,5 Prozentpunkte) und liegt damit vor OpenAI (39,5 %). Die Zahlen beruhen auf aggregierten Karten- und Rechnungsdaten von über 70.000 Firmen – nicht auf einer Umfrage.

Der Ramp AI Index der Juni-Ausgabe (mit Daten für Mai 2026) weist Anthropic einen Anteil von 41 % an den KI-Abo-/Ausgaben von Unternehmen aus, ein Plus von 2,5 Prozentpunkten. OpenAI liegt bei 39,5 % (−0,1 Prozentpunkte). Ramp misst dafür aggregierte, anonymisierte Ausgaben über Firmenkarten und Rechnungszahlungen von mehr als 70.000 US-Unternehmen – also tatsächliche Transaktionen, keine Befragung.

In rund einem Drittel der Transaktionen lässt sich das konkrete Modell zuordnen; dort nutzen Geschäftskunden vor allem Claude-Opus-Varianten, überwiegend über die API (etwa fürs Programmieren), nicht nur über Abos.

Hintergrund des „hilft trotzdem“-Narrativs: Die Trump-Administration hatte Anthropic per Brief aufgefordert, Nicht-Amerikanern – einschließlich eigener Mitarbeiter – den Zugang zu Mythos 5 und Fable 5 zu sperren; Anthropic zog die Modelle zurück. Bereits im März 2026 hatte das Verteidigungsministerium Anthropic als „supply-chain risk“ eingestuft, nachdem das Unternehmen behördliche Nutzung für Massenüberwachung und autonome Waffen verweigert hatte.

Der einzige Beleg für die „nützt sogar“-Lesart ist eine Einschätzung von Ramp-Chefökonom Ara Kharazian: Anthropics „bester Monat aller Zeiten“ sei jener gewesen, in dem das Pentagon die Supply-Chain-Einstufung vornahm – „wenn überhaupt, wird es sie eher stärken“. Das ist eine attribuierte Deutung, keine gemessene Kausalität; die 41 % stehen unabhängig davon.