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EU prüft Folgen der weltweiten Anthropic-Sperre

Die EU-Kommission prüft nach der von Washington erzwungenen Abschaltung von Anthropics Fable 5 und Mythos 5 die Folgen für Europa. Forscher diskutieren, ob Europa eigene Spitzenmodelle aufbauen oder den Zugang zu US-Modellen vertraglich absichern sollte.

Aussagen gegen die Quellen geprüft · 9. Juli 2026

Die US-Anordnung zwang Anthropic, Fable 5 und Mythos 5 weltweit abzuschalten. Ein Sprecher der EU-Kommission betonte, Exportmaßnahmen dürften Partner nicht diskriminieren. Damit wurde auch für europäische Forschung und Unternehmen sichtbar, wie schnell der Zugang zu einem Modell politisch enden kann.

Ein Teil der zitierten Forscher fordert einen europäischen Kraftakt für Foundation-Modelle, Chipdesign und energieeffizientes Rechnen. Andere halten eine eigene Spitzenkonkurrenz für unrealistisch und plädieren dafür, den Zugang handelspolitisch und vertraglich abzusichern.

Für den Eigenausbau nennen die Berichte vor allem fehlende Rechenzentren und Stromerzeugung. Der sogenannte „Airbus-Moment“ ist damit eine politische Forderung, kein beschlossenes europäisches Programm.