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Apple beantragt Verfügung gegen OpenAI und legt iMessage-Verläufe vor

Apple beantragt im Geschäftsgeheimnisstreit gegen OpenAI eine einstweilige Verfügung und eine beschleunigte Beweisaufnahme. OpenAI reagiert mit veröffentlichten iMessage-Verläufen, die Kontakte des Ex-Apple-Ingenieurs Chang Liu zu Apple-Beschäftigten zeigen sollen. Die Nachrichten stammen von einer Prozesspartei und sind weder vollständig noch unabhängig bestätigt.

Aussagen gegen die Quellen geprüft · 4. August 2026

Apple stellte den Antrag am 3. August 2026 beim Bundesgericht in Nordkalifornien. OpenAI und zwei frühere Apple-Mitarbeiter sollen nach Apples Vorstellung weder auf vertrauliche Informationen zugreifen noch sie nutzen oder offenlegen. Zusätzlich verlangt Apple eine beschleunigte Beweisaufnahme mit Unterlagen und Vernehmungen zu dem behaupteten Zugriff.

OpenAI veröffentlichte noch am selben Abend einen Blogbeitrag, keinen Gerichtsschriftsatz. Darin enthalten sind iMessage-Verläufe von Chang Liu, der Apple im Januar verlassen hatte. Nach OpenAIs Darstellung baten Apple-Beschäftigte ihn Ende Januar und im Februar um technische Einschätzungen; eine spätere Gruppenunterhaltung wies Liu zurück. OpenAI folgert daraus, dass die Kontakte von Apple ausgingen und verbliebene Zugriffsrechte auf Apples Zugangskontrolle zurückgingen.

Die Echtheit und Vollständigkeit der von OpenAI ausgewählten Nachrichten sind nicht unabhängig geprüft. Apple hatte zum Zeitpunkt der Meldung nicht auf die Veröffentlichung reagiert, und das Gericht hatte über die Anträge noch nicht entschieden. Beide Seiten stellen den Vorgang in ihrem eigenen Interesse dar. Über 400 frühere Apple-Beschäftigte arbeiten laut den Berichten inzwischen bei OpenAI.

Aktualisiert am 1. September 2026.