Die regelmäßige Nutzung wächst schneller als die gelegentliche. 37 Prozent greifen mindestens einmal pro Woche zu KI-Werkzeugen, 15 Prozentpunkte mehr als 2025. Bei den 14- bis 29-Jährigen liegt dieser Wochenwert bei 68 Prozent, bei den ab 70-Jährigen bei 8 Prozent.
Verbreitung heißt nicht Vertrauen. 54 Prozent begegnen den Ergebnissen der Werkzeuge mit Skepsis und sehen sie als Hilfsmittel, deren Ausgabe im Zweifel zu überprüfen ist. 81 Prozent halten Quellenangaben für wichtig oder sehr wichtig – doch nur 43 Prozent der Nutzenden finden die Angaben, die sie bekommen, transparent. Ob sich die ersten beiden Werte auf alle Befragten oder nur auf Nutzende beziehen, sagt die Mitteilung nicht.
Die Erhebung kombiniert zwei Zugänge: 70 Prozent der Befragten kamen über eine repräsentative Dual-Frame-Telefonstichprobe, 30 Prozent über ein Onlinepanel. Die Reihe reicht bis 1964 zurück, die KI-Fragen sind dagegen jung – der Vorjahresvergleich umfasst nur zwei Messpunkte.
Zu einzelnen Anwendungen oder Anbietern sagt die Pressemitteilung nichts; sie nennt weder Marktanteile noch, wofür die Befragten KI einsetzen. Die Detailwerte stellen die Herausgeber über eine eigene Auswertungssoftware bereit, deren Daten sie ausdrücklich nicht zur Weiterverbreitung freigeben.