Den größten Block bildet KI-Software mit 16,0 Milliarden Euro, ein Zuwachs von 65 Prozent. Auf Dienstleistungen rund um KI entfallen 6,8 Milliarden Euro (plus 30 Prozent), auf Hardware 5,8 Milliarden Euro (plus 32 Prozent). Für 2027 erwartet Bitkom weitere 40 Prozent Wachstum auf dann 40,3 Milliarden Euro.
Innerhalb des Markts verschiebt sich das Gewicht zur generativen KI: Deren Anteil verdoppelt sich in diesem Jahr voraussichtlich von 5,7 auf 11,5 Milliarden Euro und macht damit rund 40 Prozent aller KI-Ausgaben aus. Bitkom-Präsident Ralf Wintergerst deutet das als Übergang von der Experimentierphase zum breiten Einsatz.
Die Werte stammen nicht aus einer eigenen Befragung, sondern aus dem IDC Worldwide AI and Generative AI Spending Guide in der Fassung August V2 2026; Bitkom rechnet daraus die Zahlen für Deutschland. Es ist eine Marktschätzung, keine Abrechnung – und für das laufende Jahr eine Prognose, wie die Presseinformation mit „voraussichtlich“ selbst kennzeichnet.
Bitkom selbst misst an anderer Stelle die Nutzungsseite: In seiner eigenen Umfrage vom 14. September 2026 gaben 57 Prozent der Unternehmen ab 20 Beschäftigten an, KI einzusetzen. Umfragewerte und Marktschätzung sind unterschiedliche Größen – die eine zählt Unternehmen, die andere schätzt Umsätze der Anbieterseite, die der Verband vertritt.