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Boris Cherny beschreibt fünf Stufen für Agenten im Team

Claude-Code-Leiter Boris Cherny ordnete am 16. Juli 2026 die Einführung agentischer Programmierung in fünf Stufen: vom freigegebenen Einzelagenten bis zu einer KI-nativen Organisation mit mehr als tausend Agenten. Anthropic verortet er auf Stufe drei, sich selbst auf Stufe vier. Die Stufengrößen sind sein Deutemodell, keine unabhängigen Messwerte.

Aussagen gegen die Quellen geprüft · 22. Juli 2026

Cherny beginnt mit Stufe 0 „Gated“, in der keine Agenten eingesetzt werden. Stufe 1 „Assisted“ steht für einen Entwickler mit einem überwachten Agenten. In Stufe 2 steuert ein Orchestrator etwa zehn parallele Agenten; Stufe 3 ergänzt rund hundert Agenten um Hintergrundroutinen und überwachte Autonomie.

Stufe 4 nennt Cherny „AI-native“: Mehr als tausend Agenten sollen Arbeit weitgehend selbst anstoßen, während Menschen nach Absicht steuern und nur bei Ausnahmen eingreifen. Als Engpass nennt er nicht zusätzliche Token, sondern den jeweils nächsten Flaschenhals und die Leitplanken, die ihn beherrschbar machen.

Durch alle Stufen zieht sich nach Chernys Darstellung ein Verifikationskreislauf. Mehrere laufende Sitzungen genügen demnach nicht; Änderungen müssen in isolierter Umgebung geprüft werden. Das Framework stammt vom Leiter eines Anbieterprojekts und beschreibt eine Perspektive auf mehr Agenten, keine unabhängige Aussage über Produktivität oder Wirtschaftlichkeit.