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Broadcom-Report: KI-Workloads wandern in die Private Cloud

Ein Broadcom-Report sieht eine Trendwende: 56 % der befragten Unternehmen betreiben produktive KI-Inferenz in der Private Cloud, der Public-Cloud-Anteil fiel um 15 Punkte auf 41 %. Haupttreiber seien Kosten – nicht mehr Sicherheit. Zu beachten: Broadcom besitzt VMware und verkauft selbst Private-Cloud-Software.

Laut einem Broadcom-Report betreiben inzwischen 56 % der befragten Unternehmen produktive KI-Inferenz in der Private Cloud, während der Public-Cloud-Anteil um 15 Prozentpunkte auf 41 % gefallen sei. 50 % gäben an, bereits Workloads zurückverlagert zu haben („Repatriierung“), weitere 33 % erwägen den Schritt.

Als Treiber nennt der Report vor allem Kosten: 97 % der befragten IT-Entscheider sehen Verschwendung im Public-Cloud-Budget, 52 % schätzen den verschwendeten Anteil auf über ein Viertel. Damit verdrängten Kostenargumente die früher dominierenden Sicherheitsbedenken als Hauptgrund.

Datenbasis: 1800 IT-Entscheider aus Unternehmen mit mindestens 1000 Beschäftigten in acht Ländern, befragt von Februar bis März 2026.

Einordnung: Der Befund passt zur Ökonomie von KI-Inferenz – konstante, vorhersehbare Last lässt sich auf eigener Hardware oft günstiger fahren als in der nutzungsabhängig abgerechneten Public Cloud. Allerdings hat Broadcom als Eigentümer von VMware (mit der „VMware Cloud Foundation“ als Private-Cloud-Produkt) ein unmittelbares Geschäftsinteresse an genau diesem Trend. Die Zahlen sind daher als anbieternahe Umfrage zu lesen und gegen unabhängige Erhebungen zu spiegeln.